Rumänien – Geschichte und viel Natur
- Kulturerbe, Karpaten, Burgen & Mythen - Siebenbürgen & Dracula-Schloss Bran
- Donaumetropole Budapest & Kaiserstadt Wien - Prachtvolle Architektur & Elegante Geschichte
- Mittelalterliche Schätze & Saline Turda - Sighișoara, Sibiu, Brasov & spektakuläre Natur
- Ungarns Puszta und Thermalbäder - Heviz & Hajdúszoboszló
Kleingruppe mit max. 8 Wohnmobilen
Gesamtstrecke: ca. 2.900 km
Durchführung ab 4 Wohnmobilen und 6 Teilnehmern
Reiseverlauf
Heute fällt der Startschuss für unsere unvergessliche Wohnmobiltour Richtung Rumänien. Je nachdem, aus welcher Region Sie anreisen, beginnen wir unsere gemeinsame Reise an einem unserer beiden optimal gelegenen Treffpunkte bei München oder Dresden.
Starten Sie ab München, führt uns die erste Etappe durch das malerische Donautal zu einem echten Kulturhighlight. Wir besuchen das imposante Benediktinerstift Melk, das als UNESCO-Weltkulturerbe majestätisch über dem Fluss thront und uns den perfekten Rahmen für eine eindrucksvolle erste Pause bietet.
Führt Ihr Weg ab Dresden, geht es für uns nach Tschechien zum ersten Zwischenziel in Brünn. Nach unserer Ankunft am Nachmittag haben Sie ausreichend Zeit, sich bei einem leichten Spaziergang durch die historische Innenstadt die Beine zu vertreten. Dabei entdecken wir gemeinsam eindrucksvolle Sehenswürdigkeiten wie die Kathedrale St. Peter und Paul, das Alte Rathaus oder die Festung Spielberg, die majestätisch über der Stadt wacht. Nach diesen ersten wunderbaren Eindrücken lassen wir den Tag entspannt ausklingen und blicken voller Vorfreude auf den morgigen Tag, an dem wir gemeinsam die ungarische Metropole Budapest ansteuern.
Wir erreichen heute Budapest, die faszinierende und beeindruckende Hauptstadt Ungarns und treffen uns auf dem gebuchten Campingplatz. Nach unserer Ankunft am Nachmittag haben wir sogleich die Gelegenheit, uns schon ein wenig mit dieser wunderschönen Metropole bekannt zu machen und erste gemeinsame Eindrücke zu sammeln. Das imposante Stadtbild erinnert an Wien, was kaum verwundert, wenn man die tiefe historische Verbindung der ehemaligen Habsburger Monarchie und Österreich-Ungarns kennt. Durch die majestätisch dahinfließende Donau wird Budapest in zwei markante Stadtteile getrennt. Auf der flachen Pester Seite erwartet uns das weltweit berühmte und beeindruckende Parlamentsgebäude, das zu den größten Regierungsgebäuden der Welt zählt. Hier befinden sich auch die lebendige große Markthalle mit ihren regionalen Köstlichkeiten sowie das traditionsreiche ungarische Nationalmuseum. Über die ikonische Kettenbrücke gelangen wir auf die Budaer Seite mit ihren malerischen Höhenzügen direkt gegenüber des Parlaments. Von hier aus genießen wir einen fantastischen Blick über die gesamte Stadt und das Umland. Auf dem Gellértberg thront die beeindruckende Zitadelle, während ganz in der Nähe die weltberühmte Fischerbastei mit ihren Ausblicken zum Verweilen einlädt.
Am Vormittag erleben wir die ungarische Hauptstadt bei einer Stadtführung und lernen die wichtigsten Orte sowie die faszinierendsten Sehenswürdigkeiten kennen.
Der Nachmittag gehört ganz Ihren persönlichen Wünschen und Vorlieben. Es verbleibt Ihnen reichlich Zeit für eigene Erkundungen: Nutzen Sie die Gelegenheit für einen entspannten Einkaufsbummel durch die lebendige Markthalle, schlendern Sie gemütlich durch das stimmungsvolle Zentrum oder gönnen Sie sich eine wohlverdiente Auszeit in einem der weltberühmten historischen Thermalbäder. So erleben Sie diese bezaubernde Metropole ganz nach Ihrem eigenen Geschmack!
Hajdúszoboszló gilt als das Mekka der ungarischen Kurorte und wir haben auf unserer gemeinsamen Reise dorthin einiges zu entdecken. Die Stadt beherbergt mit dem Hungarospa den größten Badekomplex Europas. Das berühmte „flüssige Gold“ – ein rund 75 °C heißes, mineralstoffreiches Thermalwasser – wurde hier 1925 bei Tiefbohrungen entdeckt und ist weltbekannt für seine heilende Wirkung bei Gelenk- und Rheumaerkrankungen. Auf unserer rund 200 Kilometer langen Fahrt von Budapest gen Osten durchqueren wir das Herz der Großen Ungarischen Tiefebene - die Puszta. Entlang der Strecke bieten sich uns hervorragende Möglichkeiten für kulturelle und naturnahe Zwischenstopps, z.B. das Königsschloss Gödöllö - das größte Barockschloss Ungarns und bevorzugte Sommerresidenz von Kaiserin “Sisi”, das Naturparadies Theiß-See und der Nationalpark Hortobágy (UNESCO Weltkulturerbe) mit der berühmten Neun-Bogen Brücke, Ungarns längster Steinbrücke. Auch ein Schlenker gen Norden in die Barockstadt Eger ist interessant.
Ein spannender Tag steht uns bevor: Wir besuchen den weltberühmten „Fröhlichen Friedhof“ in Săpânța, den weltweit einmaligen Ort, an dem den Verstorbenen mit farbenfrohen, geschnitzten Holzkreuzen und humorvollen Lebensgeschichten gedacht wird. Die reich verzierten Stelen erzählen oft mit einem Augenzwinkern aus dem Leben der Verstorbenen. Diese besondere Tradition ist überraschend neu: Sie begann erst im Jahr 1935 und wurde vom lokalen Bildhauer Stan Ioan Pătraș begründet. Nach diesem faszinierenden Einblick in die rumänische Kultur setzen wir unsere Reise fort und erreichen die Region Maramureș. Diese gilt als eine der zauberhaftesten und authentischsten Kulturlandschaften ganz Europas. Die traditionsreiche Gegend wirkt mancherorts wie aus der Zeit gefallen und empfängt uns mit sanften Hügelketten, tiefen Wäldern und ihrer weltberühmten Holzarchitektur. Umgeben von dieser idyllischen Natur bietet uns dieser friedliche Rückzugsort die perfekte Gelegenheit, den Tag entspannt ausklingen zu lassen: Hier genießen wir die herzliche Gastfreundschaft der Einheimischen und lassen uns mit regionalen Spezialitäten verwöhnen.
Auf unserer Weiterreise Richtung Süden nach Turda tauchen wir noch einmal tief in das kulturelle Erbe der Maramureș ein. Entlang unserer Route begegnen uns die berühmten UNESCO-Holzkirchen, die wie stolze Wahrzeichen aus der Landschaft ragen. Insgesamt acht dieser jahrhundertealten Meisterwerke gehören zum Weltkulturerbe – darunter die eindrucksvollen Kirchen von Bârsana, Surdești und Desești. Mit ihren extrem hohen, schlanken Holzglockentürmen und den meisterhaft geschindelten Dächern zeugen sie von der einzigartigen Handwerkskunst der Region. Im Inneren erwartet uns eine ganz besondere, intime Atmosphäre: Wunderschöne, von Hand gemalte Wandfresken erzählen Geschichten aus vergangenen Zeiten und verleihen diesen sakralen Orten eine magische Ruhe. Nach diesen faszinierenden Eindrücken setzen wir unsere Fahrt fort und steuern unserem nächsten Etappenziel Turda entgegen.
Wir besuchen das Salzbergwerk von Turda, ein faszinierendes Meisterwerk unter der Erde. Das riesige, von Menschenhand geschaffene Bauwerk ist im Grunde eng verwandt mit dem berühmten Salzbergwerk Wieliczka nahe Krakau, unterscheidet sich von diesem jedoch gewaltig. Während in Südpolen vor allem die historische Geschichte des Bergbaus im Vordergrund steht, überrascht uns Turda, wo Salz bereits seit der Römerzeit abgebaut wird, mit einer spektakulären modernen Nutzung. Unter Tage erwarten uns unter anderem ein Riesenrad, eine Minigolfanlage und sogar die Möglichkeit zu einer romantischen Bootsfahrt auf dem unterirdischen Salzsee.
Weiterfahrt nach Sighișoara (Schäßburg), deren gesamte Altstadt seit 1999 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Die Stadt gilt als eine der besterhaltenen und vor allem als die einzige durchgehend bewohnte mittelalterliche Festungsstadt Europas.
Bei einem geführten Stadtrundgang erfahren wir viel Wissenswertes über dieses einzigartige Gesamtkunstwerk Sighisoara, gegründet von den Siebenbürger Sachsen im 12. Jahrhundert. Wenn wir durch die Kopfsteinpflaster-Gassen schlendern, vorbei an den bunten Bürgerhäusern, den alten Handwerkertürmen und dem imposanten Stundturm, reisen wir direkt zurück ins Mittelalter. Neben ihren romantischen Gassen birgt die Stadt aber auch eine Schaudergeschichte: Im Winter 1431 erblickte hier Vlad III. Drăculea das Licht der Welt – die historische Figur, die Bram Stoker als Vorlage für seinen berühmten Roman „Dracula“ diente. Deutlich friedlicher geht es an der beeindruckenden Bergkirche aus dem 14. Jahrhundert zu, die wir über die berühmte, einst vollständig holzüberdachte Schülertreppe erreichen.
Wer noch tiefer in die regionale Geschichte eintauchen möchte, unternimmt einen Ausflug ins etwa 30 Kilometer entfernte Biertan (Bierthälm). Dort wartet mit der imposanten sächsischen Kirchenburg ein weiteres eindrucksvolles UNESCO-Weltkulturerbe auf einen Besuch.
Nach einem entspannten Tag in Sighișoara geht es heute für uns weiter Richtung Brașov, dem historischen Kronstadt.
Unterwegs legen wir einen Zwischenstopp an der imposanten Kirchenburg Deutsch-Weißkirch (Viscri) ein. Sie wurde ursprünglich von den Siebenbürger Sachsen erbaut, als das Gebiet noch zum Königreich Ungarn gehörte, und im 15. Jahrhundert zu einer Wehrkirche erweitert. Heute gilt sie völlig zu Recht als eine der malerischsten und monumentalsten erhaltenen sächsischen Bauernfestungen überhaupt.
Im Anschluss setzen wir unsere Fahrt fort Richtung Brașov, das einst als geistiges, kulturelles und wirtschaftliches Zentrum der Siebenbürger Sachsen galt und dessen Gründung sogar direkt auf die Ritter des Deutschen Ordens zurückgeht. Wir passieren die eindrucksvolle Stadt und steuern direkt unseren gemütlichen Campingplatz an, der sich ganz in der Nähe des weltberühmten Schlosses Bran befindet – besser bekannt als das mystische Dracula-Schloss.
Heute besuchen wir das Schloss Bran, eines der bekanntesten und meistbesuchten Schlösser Rumäniens, das weltweit als angeblicher Sitz des finsteren Fürsten Dracula Berühmtheit erlangte. Bram Stoker beschrieb 1897 in seinem Roman zwar ein Schloss, das Bran verblüffend ähnelte, er selbst war jedoch nie vor Ort. Die imposante Festung wurde ab 1377 von den Kronstädter Sachsen als Törzburg erbaut und trotzt seit jeher der Geschichte – so überstand sie schwere Belagerungen durch die Türken im Jahr 1436, durch walachische Truppen 1529 und erneut durch die Osmanen 1789. Spannenderweise hat vermutlich auch Vlad Țepeș (Vlad III., genannt “Vlad der Pfähler“), der historische Fürst der Walachei, diese Burg nie betreten. Sein schillerndes Leben wird heute meist auf die Mythos-Figur des Vampirs reduziert, obwohl er in Wirklichkeit ein glühender und erfolgreicher Freiheitskämpfer gegen die osmanische Herrschaft war. Erst 1916 nahmen rumänische Truppen die Burg ein, die fortan eine wechselvolle Geschichte erlebte – unter anderem als Sommerresidenz der rumänischen Königin Maria und als Lazarett im Zweiten Weltkrieg. Seit 2006 gehört das Anwesen den Erben der rumänischen Prinzessin Ileana und ist Eigentum der Familie Habsburg-Lothringen.
Nachdem wir gemeinsam dieses berühmte Monument erkundet haben, verbringen wir den Nachmittag entspannt auf dem Campingplatz. Wer möchte, nutzt die Zeit für einen Ausflug ins nahe gelegene Brașov. Dort erwarten Sie bezaubernde spätmittelalterliche Bürgerhäuser und die berühmte Schnurgasse, die mit nur 1,11 bis 1,35 Metern Breite als drittengste Gasse Europas gilt.
Freizeit für eigene Entdeckungen. Wer möchte, unternimmt mit unserer Reiseleitung einen Ausflug zum märchenhaften Schloss Peleş, der ehemaligen Sommerresidenz der rumänischen Könige (bitte bei Buchung angeben). Im Gegensatz zum trutzigen Schloss Bran bezaubert dieses prachtvolle Gebäudeensemble mit ganz eigenem Charme: Einerseits spiegelt es spürbare österreichisch-ungarische Einflüsse der k.u.k.-Monarchie wider – obwohl dieses Gebiet nie zu Österreich-Ungarn gehörte, andererseits erinnert die Architektur an die Burg Hohenzollern, in der König Carol I. von Rumänien seine ersten Lebensjahre verbrachte. Das ab 1873 erbaute Schloss besticht durch eine für die damalige Zeit hochmoderne Ausstattung. Zwei Aufzüge, eine zentrale Staubsaugeranlage, fließendes Warmwasser, Telefon und elektrische Beleuchtung unterstreichen den unglaublichen Luxus der Residenz. Ein besonderes kulturelles Highlight erwartet uns im Inneren: Einige der kunstvollen Wandgemälde wurden vom berühmten Maler Gustav Klimt ausgeführt.
Auf unserem Weg gen Westen nach Sibiu (Hermannstadt) lädt uns die Stadt Făgăraș mit ihrer mittelalterlichen Burg ein. Freunde des Mittelalters können auch das beschauliche Dorf Cârța (Kerz) besuchen. Hier begeben wir uns auf die Spuren des 13. Jahrhunderts: Die eindrucksvolle Ruine des einstigen Zisterzienserklosters gilt als östlichster Gotikbau Europas. Zwischen von der Natur umspielten Steinbögen und im friedlichen Klostergarten genießen wir diesen kulturellen Zwischenstopp in vollen Zügen.
Anschließend erreichen wir Sibiu, das einst im 12. Jahrhundert als Herzstück der Siebenbürger Sachsen erblühte und bereits auf eine antik-römische Geschichte zurückblickt. Als einer der idyllischsten Orte Europas – wie auch das Forbes-Magazin schwärmt – begeistert uns die Stadt mit ihren prächtigen Plätzen, verträumten Gassen und einer lebendigen Kulturszene. Heute verbindet Sibiu sein historisches Erbe meisterhaft mit einem spürbaren wirtschaftlichen Aufschwung und empfängt uns als eine der attraktivsten Metropolen Rumäniens.
Unsere Reise führt uns weiter gen Westen. Auf dem Weg dorthin legen wir einen beeindruckenden Zwischenstopp in Deva ein, um die legendäre Diemricher Burg (Cetatea Devei) zu erkunden. Schon von Weitem erblicken wir die mächtige Festungsanlage, die spektakulär auf einem erloschenen Vulkanfelsen thront. Mit einer modernen Standseilbahn schweben wir bequem hinauf zur Gipfelburg und werden oben mit einem atemberaubenden 360-Grad-Panoramablick über das weite Mureș-Tal belohnt. Beim Spaziergang durch die historischen Bastionen und dicken Wehrmauern tauchen wir tief in die bewegte Geschichte dieser einst uneinnehmbaren Höhenburg ein.
Mit diesen luftigen Höheneindrücken im Gepäck setzen wir unsere Fahrt fort. In Hunedoara erwartet uns mit dem Castelul Corvinilor (Schloss Corvin / Burg Hunedoara) ein wahres Gotik- und Renaissance-Märchen, welches wir am nächsten Tag besichtigen.
Bevor wir die Fahrt nach Timisoara antreten, begeben wir uns nochmal auf eine faszinierende Zeitreise: Das Schloss Corvin empfängt uns mit einer Atmosphäre wie aus dem Bilderbuch. Als eine der größten und bedeutendsten Gotik- und Renaissanceburgen Europas verzaubert uns die mächtige Festung mit ihren spitzen Türmen, tiefen Burggräben und der imposanten hölzernen Zugbrücke. Beim Durchschreiten der prunkvollen Rittersäle und schattigen Innenhöfe spüren wir hautnah den Geist vergangener Jahrhunderte.
Voller historischer Eindrücke setzen wir unsere Route gen Westen fort. Je weiter wir uns unserem Ziel nähern, desto mehr öffnet sich die Landschaft zur weiten Banater Ebene.
Nach einem entspannten Frühstück machen wir uns auf den Weg in die Innenstadt – wahlweise mit dem Regionalzug oder dem Taxi, wo uns bereits eine spannende Stadtführung erwartet. Mit rund 250.000 Einwohnern ist Timișoara (Temeswar) die viertgrößte Stadt Rumäniens und das stolze historische, wirtschaftliche sowie kulturelle Herz des Banats. Die Stadt liegt eingebettet in ein außergewöhnlich fruchtbares Umland, das bereits zu den Ausläufern der Großen Ungarischen Tiefebene zählt. Ihre Geschichte ist von faszinierenden Wendepunkten geprägt: Von Römern, Tataren und Osmanen bis hin zur Habsburgerzeit hinterließen unterschiedlichste Kulturen ihre Spuren – allen voran die Donauschwaben, die bis zum Zweiten Weltkrieg die größte Bevölkerungsgruppe stellten. Dass in Timișoara schon immer Pioniergeist herrschte, zeigt ein Blick in die Annalen: 1884 erstrahlte sie als eine der ersten Städte Europas – dicht hinter Paris, Berlin und Nürnberg – im Glanz elektrischer Straßenbeleuchtung. Heute spüren wir auf Schritt und Tritt eine dynamische Aufbruchstimmung. Dank zahlreicher internationaler Investitionen hat sich Timișoara zu einer modernen, prosperierenden Metropole entwickelt, die ihr reiches Erbe meisterhaft mit europäischer Zukunft verbindet.
Wir nehmen Abschied vom geschichtsträchtigen Rumänien mit seinen majestätischen Burgen, sagenumwobenen Mythen und dicht bewaldeten Berglandschaften. Allmählich schlagen wir die Richtung gen Heimat ein und überqueren die Grenze nach Ungarn. Unser heutiges Ziel ist das sonnenverwöhnte Szeged, wo wir einen gemütlichen Zwischenstopp einlegen. Hier gestaltet jeder von uns den Nachmittag ganz nach eigenen Vorlieben: Wer möchte, bricht zu einem entspannten Spaziergang durch die Jugendstil-Metropole auf, flaniert am Ufer der Theiß oder genießt das rege Treiben in den Kaffeehäusern rund um den imposanten Domplatz. Wer es lieber ruhig angehen lassen möchte, nutzt die Zeit zum Ausspannen auf dem Campingplatz, lässt die vielen Eindrücke der vergangenen Tage Revue passieren und genießt einfach die Seele baumeln zu lassen.
Nach einem entspannten Frühstück brechen wir auf und durchqueren die weite ungarische Tiefebene in Richtung Balaton. Unser Tagesziel ist das berühmte Hévíz, dessen Herzstück der einzigartige Thermalsee bildet – ein natürliches Heilbad, dessen wohltuende Wirkung schon die alten Römer zu schätzen wussten. Nach unserer Ankunft gestaltet jeder den späten Nachmittag ganz nach den eigenen Wünschen: Wer möchte, nimmt schon heute ein erstes entspanntes Bad im angenehm warmen Thermalwasser. Alternativ nutzen wir den verbleibenden Tag, um in aller Ruhe auf dem Campingplatz anzukommen und das Areal zu erkunden.
Der heutige Tag steht ganz im Zeichen der Erholung, des Genusses und der gemeinsamen Vorbereitung auf die anstehende Heimreise. Wer möchte, taucht hier noch einmal in das wohltuende Wasser des Thermalsees ein, welches schon die “alten Römer” nutzten – die perfekte Kulisse, um die Seele baumeln zu lassen und die unzählig vielfältigen Erlebnisse unserer Reise noch einmal Revue passieren zu lassen.
Am Nachmittag lockt ein optionaler Ausflug ins nahe gelegene Keszthely (ca. 7 km entfernt). Dort schlendern wir durch das charmante Städtchen direkt am Ufer des Plattensees und krönen den Tag mit einer rund einstündigen, entspannten Bootsfahrt auf dem Balaton, bei der wir das Panorama vom Wasser aus genießen (optional).
Gestärkt nach dem Frühstück lassen wir Hévíz hinter uns und steuern unser nächstes großes Ziel an: die österreichische Bundeshauptstadt Wien. Die rund 200 Kilometer lange Route führt uns entspannt vorbei an sanften Hügeln, historischen Kleinstädten und dem Neusiedler See im Grenzgebiet.
Am Nachmittag erreichen wir die K.-u.-k.-Metropole, die uns mit ihrem unverwechselbaren Charme empfängt. Beim Stadtrundgang erfahren wir viel Wissenswertes über die charmante Hauptstadt und ihre reiche Geschichte. Am Abend bleibt Zeit, um die Eindrücke der Reise auf sich wirken zu lassen – sei es bei einem deftigen Wiener Schnitzel, einem Abstecher zum Prater oder einem entspannten Getränk in den Donauauen.
In Wien endet unsere gemeinsame Zeit. Wer möchte, verlängert den Aufenthalt. Wir wünschen einen guten Heimweg, bedanken uns für die gemeinsamen, schönen Stunden und freuen uns auf das nächste Treffen!
Leistungen und Hinweise
Im Reisepreis eingeschlossen
- Geführte Wohnmobilreise mit deutschsprachiger Reisebegleitung
- Kleine Gruppe mit max. 8 Wohnmobilen
- 19 Übernachtungen auf Campingplätzen, Stellplätze inkl. Strom, Wohnmobil bis 8 m
- Garantierte Durchführung ab 4 Wohnmobilen
- Eintritte: Stift Melk, Fröhlicher Friedhof, Salzbergwerk Turda, Kirchenburg Deutsch – Weisskirch, Dracula - Schloss Bran, Diemricher Burg, Burg Hunedora, Thermalbad Heviz
- 5 x deutschsprachig geführter Stadtrundgang in Budapest, Sighisoara, Brasov, Timisoara und Wien
- Abschiedsabendessen
- Tickets für den ÖPNV in Budapest, Sighisoara, Brasov
- Maut für Wohnmobile bis 3,5 t in Ungarn, Tschechische Republik, Slowakische Republik
- Vignette Österreich
- Ausführliche Reiseunterlagen mit Einreise- und Fahrzeugbestimmungen, Routenbeschreibung, Geodaten der Treffpunkte und Campingplätze
- Reisepreissicherungsschein
Im Reisepreis nicht eingeschlossen
- Kosten des Wohnmobils (falls dieses gemietet wird), nicht genannte Mautgebühren, Kraftstoff, nicht genannte Mahlzeiten und Getränke, optionale Ausflüge, Trinkgelder, nicht genannte Eintritte und Gebühren, Kosten für Visa, Impfungen, Reiseversicherungen und persönliche Ausgaben
Zusätzliche Leistungen
- Eintritt Burg Peles (bitte bei Buchung angeben)
Wichtige Hinweise
Wichtige Hinweise:
- Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige: Bitte informieren Sie sich auf der Webseite des Auswärtigen Amtes.
- Die Reise ist für Kinder unter 5 Jahren nicht geeignet. Wir empfehlen ein Mindestalter von 12 Jahren.
- Um Ihnen die bestmöglichen Erlebnisse zu bieten, müssen wir vor Ort flexibel reagieren. So können z.B. wetterbedingt, Feiertage etc. kurzfristige Änderungen des Reiseablaufs bzw. einzelner Reiseleistungen nötig sein. Diese Entscheidungen obliegen der Verantwortung des Reiseleiters, beeinträchtigen das Gesamtkonzept in der Regel aber nicht.
- Die Tour setzt eine körperliche und physische Grundkondition voraus und ist für Menschen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.
- Wir empfehlen die Mitgliedschaft in einem renommierten Automobilclub mit – bei Bedarf - umfassenden Dienstleistungen im Ausland
- Wir empfehlen den Abschluß einer Reiserücktrittskosten- und Auslandskrankenversicherung. Wir beraten Sie gern.
- Mindestteilnehmerzahl: 4 Wohnmobile
- Reiseanmeldungen sind bis 3 Monate vor Reisebeginn möglich, kurzfristigere Buchungen auf Anfrage.
Bitte denken Sie an:
- Die Internationale Versicherungskarte (früher „grüne Versicherungskarte")
- Die Mitnahme von Fahrrad, alternativ ein eScooter (Reichweite mind. 40 km) sowie das dazugehörige Ladegerät/Netzteil. Die Qualität der Radinfrastruktur ist in regional unterschiedlich, insbesondere in ländlichen Regionen muss man sich oft auf den Straßenverkehr einstellen. Bitte schätzen Sie objektiv ein, ob Sie ein routinierter Radfahrer sind.
- Ein Navigationsgerät oder Mobiltelefon mit Navi-Funktion (ausreichendes Datenvolumen beachten). anmerkung: Wir befinden uns auf der ganzen Tour in der EU
- Mautbox
- Mindestens eine Kreditkarte
- Empfehlenswert ist die Mitgliedschaft in einem renommierten Automobilclub mit – bei Bedarf - umfassenden Dienstleistungen im Ausland
- Eine evtl. Absicherung des Inventars durch eine Campingversicherung
Wichtige Hinweise zur Umweltzonen, Fahrverboten und Maut: Bitte prüfen Sie, ob Ihr Fahrzeug die gesetzlichen Bestimmungen des jeweiligen Reiselandes und der Transitländer erfüllt.
Warum Rumänien
Rumänien ist ein Land, das mystische Sagen, reiche Geschichte und unberührte Naturschönheit in sich vereint. Als Wiege faszinierender Legenden bietet es märchenhafte Schlösser und jahrhundertealte Traditionen, die die Fantasie beflügeln. In der pulsierenden Hauptstadt Bukarest treffen elegante Belle-Époque-Architektur und beeindruckende Monumentalbauwerke aufeinander, Zeugen einer bewegten Vergangenheit. Doch Rumänien ist ebenso berühmt für seine spektakulären Natur- und Kulturlandschaften: Die mittelalterlichen Städte Siebenbürgens wie Brașov und Sibiu, die imposante Burg Bran und das artenreiche Donaudelta gehören zu den eindrucksvollsten Zielen Europas. Das Land umfasst die mächtigen Karpaten, dichte Urwälder und malerische Regionen, die zum Wandern, Entdecken unberührter Wildnis und Verweilen in idyllischen Dörfern einladen. Die dramatischen Gebirgspässe, die einzigartigen Moldauklöster mit ihren farbenprächtigen Außenfresken und die sonnigen Strände des Schwarzen Meeres bieten vielfältige Erlebnisse. Die herzhafte traditionelle Küche, basierend auf regionalen Zutaten und Gastfreundschaft, und das Gefühl, an einem Ort zu sein, an dem Mythen und Natur noch im Einklang leben, machen eine Reise nach Rumänien zu einer tiefgreifenden und erfüllenden Erfahrung.