Frauenreise: Usbekistan und Turkmenistan
- Samarkand – Registan-Platz, Gur-Emir und die großen Bauwerke der Seidenstraße
- Karakum-Wüste – Zugfahrt, Jurtenübernachtung und der Gaskrater Darwaza
- Chiwa und Buchara – orientalisches Stadtleben in lebendigen Altstädten
- Handwerksmeisterinnen – Seide, Keramik und Teppiche aus erster Hand
Kleingruppenreise für Frauen bis max. 12 Personen
inkl. Direktflug ab/an Frankfurt
Garantierte Durchführung ab 6 Personen
Samarkand – Gijduvan – Buchara – Chiwa – Schawat – Kunja-Urgench – Dashoguz – Aschgabat – Kow-Ata – Göktepe – Darwaza – Anau – Mary – Aschgabat
Reiseverlauf
Der Flug nach Samarkand ist schon der erste Moment, in dem Sie spüren: Das wird keine gewöhnliche Reise. Allein dieser Name trägt Jahrhunderte in sich. Die Stadt liegt vor Ihnen.
Nach der nächtlichen Ankunft, dem Transfer ins Hotel und dem Ausschlafen startet der erste richtige Tag in einer der bedeutendsten Städte der Seidenstraße. Samarkand ist kein Museum, es ist eine lebendige Stadt, die ihre Vergangenheit trägt wie eine zweite Haut. Ihre Tour beginnt am Gur-Emir-Mausoleum, der Grabstätte Timurs, und führt Sie dann zum Registan, dem prachtvollen Herzstück der Stadt: drei kunstvoll verzierte Medresen, die zu den beeindruckendsten Bauten Zentralasiens zählen. Entlang der Islam-Karimov-Straße geht es weiter zur Bibi-Khanym-Moschee, einst eine der größten der islamischen Welt, und hinein in den farbenprächtigen Siab-Basar. Den Abschluss der Tour bildet die Nekropole Shah-i-Zinda, ein Ensemble aus Mausoleen mit leuchtenden Kacheln und filigranen Ornamenten. Zwischendrin erwartet Sie ein Besuch in einer lokalen Werkstatt, die von einer usbekischen Frau geführt wird. Ein direkter Einblick in Handwerk und Alltag. Den Abend verbringen Sie in einem traditionellen Privathaus, wo die Gastgeberin ein typisches Gericht nach originalem Familienrezept kocht und Sie live dabei sind.
Rund 270 Kilometer und etwa fünf Stunden Fahrt liegen zwischen Samarkand und Buchara. Auf dem Weg lohnt sich ein Stopp in Gijduvan, dem Zentrum der usbekischen Keramikkunst. Die Werkstatt der Familie Narzullajew fertigt seit Generationen Stücke in leuchtenden Farben und nach überlieferten Mustern. Unter Anleitung eines Meisters dürfen Sie selbst Hand anlegen und ein eigenes Stück bemalen. Am Nachmittag erreichen Sie Buchara. Den ersten Eindruck der Stadt bekommen Sie am Abend, wenn das warme Licht die historischen Bauwerke in etwas fast Unwirkliches verwandelt. Ein Spaziergang durch die Altstadt führt Sie an der Zitadelle Ark, dem Labi-Hauz-Komplex, dem Kalon-Minarett und der Poi-Kalon-Moschee vorbei.
Diese Etappe ist ein Erlebnis für sich. Der Zug durchquert rund 440 Kilometer der Kyzylkum-Wüste, eine der größten Wüstenregionen Zentralasiens. Stille, Weite, ein meditativer Rhythmus. Der Amudarja-Fluss zieht sich wie ein grünes Band durch die karge Landschaft – ein faszinierender Kontrast. Die Reiseleitung begleitet Ihre Fahrt mit Geschichten über Natur, Kultur und Geschichte der Region. Am frühen Nachmittag kommen Sie in Chiwa an, einem architektonischen Kleinod mitten in der Wüste und UNESCO-Weltkulturerbe. Nach dem Check-in bleibt Zeit zum Ankommen und für erste eigene Erkundungen. Chiwa ist besonders schön im Licht des späten Nachmittags.
Chiwa zeigt sich von seiner besten Seite: Die ummauerte Altstadt Itchan-Kala lädt Sie zu einem Spaziergang durch Jahrhunderte zentralasiatischer Architektur ein. Das Kalta-Minor-Minarett, die Festung Kunja-Ark, die Medresen Muhammad Rahim Khan und Islam Khodja – jedes Bauwerk ist ein Zeugnis aus einer anderen Epoche. Im Museum des Choresmischen Silks erfahren Sie mehr über die Tradition der Seidenherstellung. Besonders nah geht der Besuch einer kleinen Werkstatt, in der eine Unternehmerin alte Techniken mit viel Akribie weiterführt. Weiter führt Ihr Weg zum Palast Tasch-Hovli, dem Mausoleum des Dichters Pahlavan Mahmud und der Moschee und Medrese Allakulikhan. Den Abend beschließen Sie mit einem traditionellen Abendessen inklusive Folklorevorführung: Musik und Tanz, die das kulturelle Erbe Chiwas noch einmal greifbar machen.
Nach dem Frühstück heißt es Abschied nehmen von Usbekistan. Der Grenzübergang bei Shavat liegt nur rund 35 Kilometer entfernt und wird gegen 9 Uhr passiert. Auf turkmenischer Seite übernimmt Ihre neue Reiseleitung und begleitet die Gruppe nach Kunja-Urgentsch, einer der historisch bedeutsamsten Städte des Landes. Im Mittelalter war Kunja-Urgentsch die glanzvolle Hauptstadt des Khorezmschah-Reiches, ein Schnittpunkt von Handel und Wissenschaft. Hier sind Dschingis Khan, Ibn Sina und al-Biruni keine fernen Namen, sondern greifbare Geschichte. Ihr Rundgang führt am Karawanserei-Portal, dem Mamun-Minarett, den Mausoleen von Il-Arslan und Tyurabek-Khanum sowie dem gewaltigen Kutlug-Timur-Minarett entlang. Am Abend besteigen Sie den Nachtzug nach Aschgabat. Abfahrt ist um 19:35 Uhr, Ankunft am nächsten Morgen gegen 7 Uhr. Eine Reise durch die Nacht, mit dem nächsten Kapitel vor Augen.
Rund 100 Kilometer westlich von Aschgabat liegt der unterirdische Thermalsee Kow-Ata. In einer weitläufigen Tropfsteinhöhle hält das Mineralwasser ganzjährig 35 bis 37 Grad. Ein Bad hier ist kein Wellness-Programm aus dem Katalog, sondern ein echtes Naturerlebnis. Badesachen nicht vergessen! Weiter geht es ins Bergdorf Nokhur, wo die Zeit ein anderes Tempo hat. In den Gassen aus Naturstein und zwischen Häusern, die durch schwebende Fußgängerbrücken verbunden sind, begegnen Sie dem Alltag ganz nah: Ziegenmilch direkt von der Weide, frisch gemachter Käse, Teigtaschen mit Minze, Kräutertee aus wild wachsenden Pflanzen. Wer möchte, mischt sich seine eigene Kräutermischung. In Göktepe verbringen Sie dann einen Nachmittag bei einer einheimischen Familie: Teppichknüpfen, Brotbacken im Tamdyr-Ofen, Wollsortierung, das Zubereiten des Nationalgerichts Dograma und das Frittieren von Pische stehen auf dem Programm. Getragen von Frauen und Mädchen, die ihr Wissen weitergeben, weil es ihnen wichtig ist. Hier wird Ihnen auch das Keteni vorgestellt, ein traditionelles turkmenisches Kleid, dessen Herstellung aufwendig und bedeutsam zugleich ist. Den Abschluss des Tages macht ein Besuch im Gestüt mit den Achal-Tekiner-Pferden: eine der ältesten Rassen der Welt, schlank, ausdauernd, von einer fast unwirklichen Schönheit. Ein kurzer Ausritt gibt Ihnen einen Eindruck davon, warum die Turkmenen sie ihre "BMWs der Steppe" nennen.
Der Morgen beginnt für Sie im Nationalen Teppichmuseum von Aschgabat, das zu den bedeutendsten seiner Art in Zentralasien zählt. Die Sammlung originaler turkmenischer Teppiche zeigt, was hinter den markanten Göl-Mustern steckt: Stammeszugehörigkeit, überlieferte Symbolik, jahrhundertealte Handwerkstradition, weitergegeben vor allem von Frauen. Am Nachmittag brechen Sie in die Karakum-Wüste auf. Rund 270 Kilometer und vier Stunden Fahrt sind es bis zum Gaskrater Darwaza, dem sogenannten "Tor zur Hölle". 1971 brach bei Bohrungsarbeiten sowjetischer Geologen der Untergrund ein. Das Bohrloch stürzte ab, ein riesiger Krater entstand, das Gas wurde angezündet und brennt bis heute. 70 Meter Durchmesser, mehr als 30 Meter Tiefe, Flammen bis zu 15 Meter hoch. Bei Sonnenuntergang erleben Sie diesen Krater in seiner ganzen Dramatik. Grillabend am Lagerfeuer, Sternenhimmel über der Wüste, Schlafen in der Jurte – einfach unvergesslich!
Der Morgen über der Karakum gehört zum Schönsten dieser Reise. Danach erfolgt die Rückfahrt nach Aschgabat (rund vier Stunden). Kurz vor der Stadt liegt Nisa, eine der bedeutendsten Ruinenstätten Turkmenistans. Ihre Ursprünge reichen bis ins vierte Jahrtausend vor Christus zurück. Unter den Parthern entwickelte sie sich zur bedeutenden Siedlung – Alexander der Große soll hier gerastet haben. Seit 2007 gehört Nisa zum UNESCO-Weltkulturerbe. Aschgabat selbst ist ein Widerspruch, der fasziniert: schneeweiße Marmorbauten, futuristische Architektur, Hochzeitspalast, Riesenrad, Verfassungsdenkmal, Neutralitätsbogen, Ertugrul-Gazi-Moschee, Lenin-Denkmal, Ruhnama-Monument. Eine Stadt voller Gesten und Symbole. Auf dem Gulistan-Basar duftet es nach Gewürzen, leuchten Textilien, stapeln sich Früchte. Und zum Abschluss erwartet Sie ein Besuch im traditionellen Frauensalon: Hier erfahren Sie, wie der Kopfschmuck Gynach gebunden wird, Symbol für weibliche Würde und kulturelle Zugehörigkeit. Wer möchte, probiert traditionelle turkmenische Kleidung an. Ein herzlicher, persönlicher Abschluss eines außergewöhnlichen Tages.
Auf dem Weg nach Mary, einer der geschichtsträchtigsten Städte Turkmenistans, wartet ein besonderer Stopp auf Sie: die Ruinen der Seyit-Dzhemaleddin-Moschee in Anau, etwa 25 Kilometer von Aschgabat entfernt. Gebaut zwischen 1446 und 1457, gilt ihr Mosaikportal als einzigartig in der islamischen Architektur Zentralasiens. Zwei stilisierte Drachen, Azhdarkh genannt, zieren den Bogen und verbinden Mythologie mit Religion auf eine Art, die es so nur hier gibt. Schwere Erdbeben haben das Bauwerk beschädigt, doch seit 2013 sind wesentliche Teile restauriert. Nach der Weiterfahrt von rund drei Stunden erwartet Sie in Mary das Historische Museum der Stadt. Seine Sammlung spannt den Bogen von der Margiana-Zivilisation bis zur Sowjetzeit. Eine kurze Stadtrundfahrt zeigt Ihnen das Mary von heute: ein Zentrum für Baumwolle und Teppichproduktion, eine Stadt im Wandel. Den Tag beschließt der Besuch einer der ältesten orthodoxen Kirchen Turkmenistans – ein stiller Ort, der die religiöse Vielfalt des Landes in Erinnerung ruft.
Merw war einmal eine der größten Städte der Welt. Im 12. und 13. Jahrhundert lebten hier über eine halbe Million Menschen: Händler, Gelehrte, Pilger aus Orient und Okzident. Heute erstrecken sich ihre Ruinen über fünf Siedlungsbereiche: Erk-Kala, Gyaur-Kala, Sultan-Kala, Abdullakhan-Kala und Bairamalikhan-Kala. Das UNESCO-Welterbe bewahrt, was geblieben ist. Ihr Rundgang führt Sie durch eine Landschaft voller Zeugnisse: die Festungsanlagen Kleine und Große Kyz-Kala, die Moschee von Yusuf Hamadani, den Askhab-Komplex, die Reste eines christlichen Tempels und eines buddhistischen Klosters in Gyaur-Kala sowie das Mausoleum von Sultan Sandschar. Überall finden sich Überreste von Palästen, Bädern und Gebetshäusern. Eine Zeitreise, die tief geht. Anschließend führt Ihr Weg in die nahegelegene Touristenzone "Uralte turkmenische Heimstätte". Hier erwarten Sie traditionelle Speisen und Getränke, das Museum zur Volkskultur, Begegnungen mit Alabai-Hirtenhunden, Achal-Teke-Pferden, Kamelen und Ziegen. Handwerksvorführungen bieten Ihnen einen Moment zum Staunen, bevor am Nachmittag die Rückfahrt nach Aschgabat beginnt.
Zwölf Tage, die sich anfühlen wie viel mehr. Hinter Ihnen liegen die leuchtenden Kuppeln Samarkands, das Flackern des Darwaza-Kraters, der Geruch von frisch gebackenem Brot, Kräutertee in Nokhur und Pferdehufe im Sand. Begegnungen mit Frauen, deren Hände und Geschichten etwas hinterlassen haben. Sie reisen mit mehr ab, als Sie mitgebracht haben. Rechtzeitig erfolgt Ihr Transfer zum internationalen Flughafen Aschgabat.
Leistungen und Hinweise
Im Reisepreis eingeschlossen
- Geführte Kleingruppenreise für Frauen mit max. 12 Teilnehmern
- Flug ab/an Frankfurt, inkl. Freigepäck
- Kleingruppenreise für Frauen bis max. 12 Personen
- Garantierte Durchführung ab 6 Personen
- Einladungsbrief in Turkmenistan (staatliche Registrierung, Touristenpass)
- 9 Übernachtungen mit Frühstück in 4*-Hotels (Landeskategorie)
- 1 Übernachtung in einer Jurte (3 Teilnehmerinnen teilen sich 1 Jurte, inkl. Schlafsäcke und Kissen)
- Zugtickets für den Nachtzug (2 Teilnehmerinnen teilen sich 1 geschlossenes Abteil)
- Alle notwendigen Fahrten und Transfers in klimatisierten Fahrzeugen gemäß der Gruppengröße
- Alle Aktivitäten, Eintritte, Ausflüge gemäß Reiseverlauf
- Kulinarische Meisterklasse und Abendessen in Samarkand
- Keramik-Mal-Workshop in Chiwa
- Abendessen mit eingeladenem Folklore-Ensemble in Chiwa
- Barbecue-Abendessen am Gaskrater
- 1,5 l Trinkwasser pro Person und Tag
- Lokale deutschsprachige Reiseleitung während der Reise
- Reisepreissicherungsschein
Im Reisepreis nicht eingeschlossen
- Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke, optionale Ausflüge, Trinkgelder, nicht genannte Eintritte und Gebühren, Kosten für Visa, Impfungen, Reiseversicherungen und persönliche Ausgaben
Zusätzliche Leistungen
- Weitere Abflughäfen ab D/A/CH möglich, ggf. Flugzuschlag
Wichtige Hinweise
- Als deutsche/r Staatsangehörige/r informieren Sie sich bitte unbedingt vor Reiseantritt über die aktuellen Einreisebestimmungen für Ihr Reiseziel auf den Auswärtigen Amtes.
- Die Tour setzt eine körperliche und physische Grundkondition voraus und ist für Menschen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.
- Die Reise ist für Kinder unter 5 Jahren nicht geeignet. Wir empfehlen ein Mindestalter von 12 Jahren.
- Wir empfehlen den Abschluß einer Reiserücktrittskosten- und Auslandskrankenversicherung.
Bitte beachten Sie, dass aufgrund der Flugverbindungen bei den Terminen im März 2027 und Oktober 2027 gegebenenfalls ein zusätzlicher Anreisetag am Vortag eingeplant werden muss.
Hinweis zur Reise:
Alle Ausflüge und Aktivitäten sind sorgfältig für Sie zusammengestellt, können sich aber je nach Gegebenheiten vor Ort noch leicht ändern.
Ihre Gesundheit – unsere gemeinsame Verantwortung
Unsere Reisen leben von Leichtigkeit, Vertrauen und einem sicheren Miteinander in der Gruppe. Damit das für alle möglich ist, bitten wir Sie um Offenheit. Wenn Sie eine chronische Erkrankung haben oder regelmäßig Medikamente benötigen, sprechen Sie bitte bereits vor der Buchung mit uns darüber. So können wir gemeinsam einschätzen, ob die Reise gut zu Ihnen passt.
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir Teilnehmerinnen von einer Reise ausschließen können, wenn relevante gesundheitliche Einschränkungen nicht im Vorfeld mitgeteilt wurden und dadurch Risiken für Sie selbst oder die Gruppe entstehen.
Warum Turkmenistan
Usbekistan, ein Herzstück der legendären Seidenstraße von unglaublicher Vielfalt, verspricht eine Reise, die alle Sinne berührt. Von den weiten, goldenen Dünen der Kyzylkum-Wüste über die fruchtbaren Oasen des Fergana-Tals bis zu den schroffen Ausläufern des Tienschan-Gebirges – das Land bietet eine faszinierende Palette an Landschaften und Erlebnissen. Tauchen Sie ein in eine Fülle von leuchtenden Azublautos, duftenden Gewürzen auf den Basaren und den Klängen traditioneller Musik, begegnen Sie der herzlichen Gastfreundschaft der Menschen und erleben Sie eine jahrhundertealte Geschichte.
Die klassische Route über die Oasenstädte Samarkand, Buchara und Chiwa ist ideal für Erstbesucher, die einen umfassenden Einblick in die reiche Kultur und die architektonischen Meisterwerke Zentralasiens suchen. Lebendige Märkte wie der Siab-Basar in Samarkand bieten die Chance, das pulsierende Alltagsleben hautnah zu erleben und traditionelles usbekisches Fladenbrot frisch aus dem Lehmofen zu kosten. Für Geschichtsinteressierte und Entdecker bieten die alten Karawansereien und Medresen eine Reise in die Zeit, als hier die reichsten Händler der Welt Halt machten.
Die historische Stadt Buchara ist bekannt für ihre gut erhaltene Altstadt, prachtvolle Kuppelbasare und eine tief verwurzelte Handwerkstradition, von filigraner Keramik bis zu edlen Seidenteppichen. Zu den absoluten Highlights gehören das majestätische Kalon-Minarett und die alte Festung Ark. Chiwa hingegen, eine Museumsstadt inmitten der Wüste, zieht Reisende mit ihren intakten Stadtmauern aus Lehm, den reich verzierten Minaretten und dem magischen Licht des Orients in ihren Bann.
Turkmenistan, ein Land voller Kontraste und geheimnisvoller Faszination, verspricht eine Reise, die alle Sinne berührt. Von der endlosen Weite der lebensfeindlichen Karakum-Wüste über die schroffen Täler des Kopet-Dag-Gebirges bis hin zu den salzigen Ufern des Kaspischen Meeres – das Land bietet eine außergewöhnliche Palette an Landschaften und Erlebnissen. Tauchen Sie ein in eine Welt aus feinsten Seidenkleidern, dem Duft von frischem Fladenbrot aus dem Lehmofen und jahrhundertealten Nomaden-Traditionen, begegnen Sie einer stolzen Kultur und erleben Sie eine Geschichte voller Mythen.
Die Reise durch die Karakum-Wüste zum brennenden Gaskrater von Darwaza, dem sogenannten „Tor zur Hölle“, ist der unbestrittene Höhepunkt für Abenteurer – ein surrealer Anblick inmitten der absoluten Stille der Wüste, besonders unter dem funkelnden Sternenhimmel Zentralasiens. Gestüte in der Region Göktepe bieten die seltene Chance, die legendären Achal-Tekiner-Pferde zu bewundern, die für ihre Ausdauer und ihren metallischen Glanz weltweit berühmt sind. Das Bergdorf Nokhur empfängt Reisende mit einer völlig anderen, traditionellen Lebensweise, umgeben von alten Bräuchen und wilden Kräutergärten.
Die weiße Marmorstadt Aschgabat, die futuristische Hauptstadt des Landes, fasziniert durch ihre monumentale Architektur, goldenen Kuppeln und riesigen Parkanlagen. Zu den historischen Schätzen gehören die UNESCO-Weltkulturerbestätten Merw – einst eine der mächtigsten Metropolen der alten Seidenstraße – und die antike Parther-Festung Nisa. Hier, wo Alexander der Große Spuren hinterließ und mächtige Khane regierten, wird die reiche und bewegte Vergangenheit Turkmenistans wieder lebendig.