Marokko
- Die vier Königsstädte – Faszinierende Einblicke in die imperiale Geschichte Marokkos
- Sahara-Erlebnis Merzouga – Stille, Weite und ein unvergesslicher Sternenhimmel über den Dünen von Erg Chebbi
- Atlasgebirge – Spektakuläre Landschaften, traditionelle Berberdörfer und schneebedeckte Gipfel
- Aït Ben Haddou – UNESCO-Weltkulturerbe und ikonische Lehmarchitektur an alten Karawanenrouten
Kleingruppe mit max. 8 Wohnmobilen
Gesamtstrecke: ca. 2.650 km
Durchführung ab 4 Wohnmobilen bzw. 6 Teilnehmern
Reiseverlauf
Unsere Reise beginnt mit einem gemeinsamen Abendessen in Tarifa, der südlichsten Stadt des europäischen Festlandes, die mit Blick auf die nur 14 km entfernte marokkanische Küste bereits die Brücke zwischen den Kontinenten schlägt. Hier wurde einst der Name „Tarifa“ zum Begriff für Mautgebühren, als die Stadt im Mittelalter von den Mauren für die Durchfahrt durch die Straße von Gibraltar Zoll erhob.
Nach der Fährüberfahrt von Algeciras, einer Stadt mit tiefer maurischer Vergangenheit, betreten wir in Tanger-Med den afrikanischen Kontinent – ein Ort, der seit der Antike als „Tor zu Afrika“ galt. Die Fahrt führt durch das grüne Rif-Gebirge nach Chefchaouen, der 1471 von Moulay Ali Ben Moussa Ben Rached El Alami gegründeten „blauen Stadt“. Die charakteristische Blautönung der Häuser wird auf jüdische Traditionen zurückgeführt, welche die Farbe als Symbol für den Himmel und das Göttliche nutzten. Die Stadt diente jahrhundertelang als heilige Stätte und Zufluchtsort.
Ein Tag, um Chefchaouen intensiv zu erleben. Die Kasbah im Herzen der Medina aus dem 18. Jahrhundert beherbergt ein interessantes Ethnografisches Museum. Der Platz Uta el-Hammam war historisch das politische und soziale Zentrum. Die „Spanische Moschee“ aus den 1920er Jahren erinnert an die kurze spanische Besatzungszeit im 20. Jahrhundert und bietet den klassischen Postkartenblick über die Stadt.
Wir erreichen Volubilis, eine der bedeutendsten römischen Ruinenstätten Nordafrikas und UNESCO-Weltkulturerbe. Die Stadt blühte im 2. und 3. Jahrhundert n. Chr. als Verwaltungszentrum der Provinz Mauretania Tingitana auf, besonders durch den Export von Olivenöl. Die hervorragend erhaltenen Mosaike zeugen vom Wohlstand römischer Villenbesitzer. Anschließend besuchen wir Moulay Idriss, benannt nach dem Ururenkel des Propheten Mohammed, der hier im 8. Jahrhundert den Grundstein für die Islamisierung Marokkos legte. Die Stadt ist einer der wichtigsten Pilgerorte Marokkos und durfte bis 1912 von Nicht-Muslimen nicht betreten werden. Ihre markante Lage auf zwei Hügeln verleiht ihr eine einzigartige Topografie.
In Meknes, einer der vier Königsstädte und UNESCO-Weltkulturerbe, regierte der alawitische Sultan Moulay Ismail (1672–1727) mit eiserner Hand und machte die Stadt zur prächtigen Hauptstadt. Das monumentale Stadttor Bab Mansour, eines der schönsten Nordafrikas, wurde von einem zum Islam konvertierten Christen erbaut. Die gewaltigen Kornspeicher (Heri es-Souani) und Stallungen zeugen von Ismails Herrschaftsanspruch.
Am Nachmittag erreichen wir Fès, 789 von Moulay Idriss I. gegründet und damit die älteste der vier Königsstädte.
Uns erwartet ein spannender Tag in dieser uralten Stadt: Fès el-Bali, die ältere der beiden Medinas, ist eines der größten mittelalterlichen Stadtgebiete der Welt und UNESCO-Weltkulturerbe. Die Al-Qarawiyyin-Universität, 859 von einer tunesischen Kaufmannstochter gegründet, gilt als die älteste kontinuierlich betriebene Universität der Welt. Die Gerbereien von Chouara nutzen seit dem 11. Jahrhundert nahezu unveränderte Methoden und die Medersa Bou Inania aus dem 14. Jahrhundert ist ein Meisterwerk marinidischer Architektur. Fès war jahrhundertelang das intellektuelle und spirituelle Zentrum des westlichen Islam. Tauchen Sie ein in die Geschichte und Tradition dieser uralten Stadt!
Wir fahren nach Ifrane, gegründet 1929 während der französischen Protektoratszeit. Ifrane ist durch ihre alpine Architektur bekannt als „marokkanische Schweiz“und gleichzeitig auch als Urlaubsort der königlichen Familie. In Azrou („Fels“ auf Berberisch) besuchen wir den berühmten Zedernwald, Heimat der makakenartigen Berberaffen und uralter Zedern, von denen einige über 800 Jahre alt sind. Azrou war historisch ein wichtiges Zentrum der Berberkultur und des Handwerks (Teppiche, Holzarbeiten). Midelt liegt strategisch am Übergang zwischen Mittlerem und Hohem Atlas und war einst ein wichtiger Handelsknoten für Mineralien und Äpfel. Auch heute noch zeigt sich der Einfluss und Reichtum dieser früheren Handelsstadt in seiner Architektur und den markanten Gebäuden.
Unsere Route folgt heute dem historischen Karawanenweg der Salz- und Dattelhändler. In Erfoud, gegründet 1917 von den Franzosen, sehen wir, wie aus 360 Millionen Jahre alten Fossilien Kunsthandwerk entsteht. Die Region ist auch für ihre hochwertigen Datteln („Dattelhauptstadt Marokkos“) bekannt.
Merzouga ist das Tor zu den Erg-Chebbi-Dünen, die bis zu 150 m hoch werden und sich über etwa 28 km erstrecken. Diese Dünen sind geologisch jünger und bilden eine der spektakulärsten Wüstenlandschaften Marokkos.
Die Sahara bei Merzouga ist nicht nur Landschaft, sondern auch Kulturraum der Gnawa, deren spirituelle Musik auf westafrikanische Sklaven zurückgeht und heute UNESCO-immaterielles Kulturerbe ist. Die umliegenden Dörfer sind oft von ehemaligen Nomaden bewohnt, die sich hier niedergelassen haben. Die beeindruckenden Sanddünen, welche uns hier umgeben, entstanden durch Erosion des nahen Atlasgebirges und Windverfrachtung über Jahrtausende.
Wir passieren die Todra-Schlucht, wo der Fluss Todra über Millionen von Jahren bis zu 300 m tiefe, senkrechte Canyonwände in den Kalkstein geschnitten hat – ein Paradies für Kletterer. Das Dadès-Tal, auch „Tal der tausend Kasbahs“ genannt, ist geprägt von Lehmarchitektur und historisch ein wichtiger Transitkorridor zwischen Sahara und Atlas. Die bizarren Felsformationen,welche wir hier vor Ort sehen können, werden von den lokalen Anwohnern auch als „Affenpfoten“ bezeichnet.
Unser Tag führt uns heute nach Ouarzazate, 1928 von den Franzosen als Militärposten gegründet. Der Name „Ouarzazate“ bedeutet auf Berberisch „ohne Lärm“.
Bekannt geworden ist der Ort vor allem durch die „Atlas Film Studios“, welche die Stadt seit den 1960er Jahren zum „Hollywood Afrikas“ machten. Weiter geht es auf unserer Reise nach Aït Ben Haddou, UNESCO-Weltkulturerbe seit 1987. Die Stadt ist das besterhaltene Beispiel südmorokkischer Lehmarchitektur (Ksar). Die befestigte Siedlung aus dem 17. Jahrhundert lag strategisch an der Transsahara-Route und diente als Handelskontor für Salz, Gold und Sklaven und wurde durch den Handel reich.
Heute erleben wir wieder einige der schönsten Stätten in Marokko: Die Kasbah von Telouet war die prunkvolle Residenz der Glaoui-Familie, der „Lords des Atlas“, die im 19. und 20. Jahrhundert als mächtige Gouverneure im Dienste des Sultans und später der Franzosen agierten. Der Verfall nach der Unabhängigkeit Marokkos 1956 ist symbolisch für das Ende dieser Ära. Ein Höhepunkt des heutigen Tages ist die Überquerung des Tizi-n’Tichka-Passes (2.260 m) auf der historischen Karawanenroute, bei welchem uns dramatische Landschaftswechsel und viele Serpentinen geboten werden.
Marrakesch – allein der Name dieser Stadt erweckt traumhafte Bilder der Märchen von tausend und einer Nacht. Die Stadt inspirierte mit ihrer Architektur sogar europäische Bauherren. Gegründet 1062 von den Almoraviden, wurde Marrakesch namensgebend für ganz Marokko. Der Platz Djemaa el Fna, UNESCO-immaterielles Kulturerbe, verwandelt sich täglich von einem Marktplatz in ein riesiges Freilufttheater. Die Koutoubia-Moschee aus dem 12. Jahrhundert mit ihrem 77 m hohen Minarett ist das Vorbild für den Giralda-Turm in Sevilla. Der Garten „Jardin Majorelle“ wurde in den 1920er Jahren vom französischen Maler Jacques Majorelle angelegt und später von Yves Saint Laurent gerettet. Heute beeindruckt er durch seine tief azurblauen Gebäude sowie die in gleicher Farbe gehaltenen Wasserbecken und Wegbegrenzungen, welche in einem zauberhaften Kontrast zu den grünen Pflanzen des Gartens stehen.
Das Ourika-Tal ist seit jeher das beliebteste Ausflugsziel der Marrakeschis. Es ist ist bekannt für seine traditionellen Berbermärkte (Souks), die an bestimmten Wochentagen abgehalten werden. Vor Ort finden wir auch die Anima-Gärten des österreichischen Künstlers André Heller (eröffnet 2016), welche zeitgenössische Kunst mit traditioneller Gartenbaukunst verbinden. Die Ourika-Wasserfälle sind am spektakulärsten im Frühling nach der Schneeschmelze.
Nach den sehr farbenfrohen Erlebnissen der letzten Tage geht es heute weiter nach Imlil. Es ist das wichtigste Dorf für Trekkingtouristen im Toubkal-Massiv, welches mit 4.167 m den höchsten Gipfel Nordafrikas beherbergt (Jbel Toubkal). Die Region ist Kernland der Berber (Amazigh) und zeigt deren traditionelle Lebensweise in Lehmdörfern und Terrassenfeldbau. Viele Dörfer sind hier nur zu Fuß oder mit Maultieren erreichbar.
Heute steht Essaouira auf unserem Plan. Die Stadt wurde im 16. Jahrhundert von den Portugiesen als Festung „Mogador“ gegründet und im 18. Jahrhundert unter Sultan Sidi Mohammed Ben Abdallah von französischen Militäringenieuren zur Hafenstadt ausgebaut. Die Stadt war historisch ein Schmelztiegel der Kulturen mit bedeutender jüdischer Gemeinde und Handelsniederlassungen verschiedener europäischer Mächte.
In den 1960ern zog sie übrigens berühmte Künstler wie zum Beispiel Jimi Hendrix an. Die Medina Essaouiras ist UNESCO-Weltkulturerbe.
Die Skala du Port und Skala de la Ville sind mächtige, kanonenbestückte Seefestungen aus dem 18. Jahrhundert. Der Hafen ist berühmt für seine blauen Fischerboote und frischen Sardinen. Die Stadtmauern, entworfen vom französischen Ingenieur Théodore Cornut, sind ein Beispiel des europäischen Festungsbaus zur damaligen Zeit. Wir erkunden die Stadt zu Fuß und lassen uns Eindrücken ringsherum bezaubern. Übrigens findet hier jedes Jahr das Gnaoua World Music Festival statt und verwandelt Essaouira im Juni in eine internationale Bühne.
Mit dem Atlasgebirge und der Sahara im Rücken fahren wir nach Norden. Unser Ziel ist El Jadida (portugiesisch: Mazagan). Die Stadt war von 1502 bis 1769 unter portugiesischer Kontrolle und gehört mit seiner Zitadelle ebenfalls zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die unterirdische Zisterne mit ihren fünf Säulen und dem eindrucksvollen Lichtspiel ist ein architektonisches Juwel. Die Stadt ist ein seltenes Beispiel für frühe europäische Militärarchitektur in Afrika. Vom Hafen aus fahren auch heute noch viele Fischer zum traditionellen Fischfang auf´s Meer. Wir erleben diese Hafenstadt bei einem entspannten Spaziergang und genießen die Nähe zum Atlantik. Sehenswert sind hier neben der Zisterne vor allem auch das “Château Rouge”, die Ruinen der Festung “El Jadida”. Wer baden oder einfach nur Zeit am Meer verbirngen möchte, dem bieten sich die naheliegenden Strände “Plage d'el jadida“ und „Plage Sidi Bouzid“ an.
Heute fahren wir über Casablanca nach Rabat und genießen unterwegs die exotischen Einflüsse, welche von überall auf uns einströmen. Casablanca, Marokkos Wirtschaftsmetropole, ist vor allem für die Hassan-II.-Moschee bekannt, eines der größten islamischen Gotteshäuser der Welt. Sie wurde 1993 fertiggestellt.
Das beeindruckende Minarett ist mit seiner Höhe von 210 m das höchste religiöse Bauwerk der Welt. Casablanca entwickelte sich im 20. Jahrhundert unter französischem Protektorat zur modernen Metropole im Art-Déco-Stil und stellt eine interessante Mischung zwischen traditioneller, marokkanischer Architektur und moderneren europischen Einflüssen dar. Untrennbar verbunden ist der Name der Stadt natürlich auch mit dem gleichnamigen Film aus dem Jahr 1942 sowie den Schauspielern Ingrid Bergman und Humphrey Bogart. Rabat, seit 1912 Hauptstadt Marokkos, gehört mit seiner historischen Stätte „Rabat, moderne Hauptstadt und historische Stadt“ zum UNESCO-Weltkulturerbe. Sie vereint islamische, maurisch-andalusische und französisch-koloniale Architektur, welche wir vor Ort hautnah erleben können.
Vormittags erleben wir bei einem Spaziergang einge der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Rabats. Der unvollendete Hassan-Turm (12. Jahrhundert) symbolisiert die ehrgeizigen Pläne der Almohaden-Dynastie mit seinem Machtdünkel. Das Mausoleum Mohammeds V. (1971 fertiggestellt) ist ein Meisterwerk moderner marokkanischer Architektur. Die Kasbah der Oudayas aus dem 12. Jahrhundert bietet andalusischen Charme mit blau-weißen Gassen. Asilah hat eine uralte geschichte – die Stadt wurde bereits von den Phöniziern gegründet und später von den Portugiesen befestigt (15. Jahrhundert). Seit 1978 verwandelt das jährliche Internationale Kulturfestival die Stadtmauern in eine Open-Air-Galerie, was Asilah zum Zentrum marokkanischer Kunst machte.
Nach einem letzten Blick auf die von Künstlern gestalteten Wandmalereien Asilahs erfolgt unsere Rückfahrt über Tanger, die historische internationale Zone und Schauplatz des Films „Casablanca“. Die Überfahrt zurück nach Europa erfolgt dann wieder mit der Fähre.
Unsere gemeinsame Zeit endet hier leider. Wir bedanken uns für die gemeinsamen Stunden, wünschen eine gute Rückfahrt und freuen uns auf unser nächstes Treffen!
Leistungen und Hinweise
Im Reisepreis eingeschlossen
- Geführte Wohnmobilreise mit deutschsprachiger Reisebegleitung
- Garantierte Durchführung ab 4 Wohnmobilen
- Fähre Algeciras – Tanger Med (Hin- und Rückfahrt)
- 20 Übernachtungen auf Campingplätzen/Stellplätzen inkl. Strom (soweit verfügbar) für Wohnmobile bis 8 m
- Größere Wohnmobile: Bitte nehmen Sie rechtzeitig mit uns Kontakt auf!
- 8 x Mittagessen, 1 x Abendessen, Abschiedsessen
- Stadtführung Chefchaouen
- Eintritt Volubilis
- Stadtführung Meknes
- Stadtführung Fés
- Wüstenerlebnis und Gnawa Musik in Merzouga
- Atlas Studios Ouarzazate
- Eintritt Jardin Majorelle
- Stadtführung Marrakesch
- Eintritt Anima Gardens
- Eintritt Hassan II Moschee
- Ausführliche Reiseunterlagen mit Einreise- und Fahrzeugbestimmungen, Routenbeschreibung, Geodaten der Treffpunkte und Campingplätze
- Reisepreissicherungsschein
Im Reisepreis nicht eingeschlossen
- Kosten des Wohnmobils (falls dieses gemietet wird), nicht genannte Mautgebühren, Benzinkosten, nicht genannte Mahlzeiten und Getränke, optionale Ausflüge, Trinkgelder, nicht genannte Eintritte und Gebühren, örtliche Steuern z.B. Kurtaxe, Kosten für Visa, Impfungen, Reiseversicherungen und persönliche Ausgaben
Zusätzliche Leistungen
- Übernachtung in einer Wüstenlodge bei Merzouga ab 80€
- Fotobuch und Videoerstellung Ihrer Reise: 50€
Wichtige Hinweise
- Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige: Hier klicken für weitere Informationen
- Die Tour setzt eine körperliche und physische Grundkondition voraus und ist für Menschen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet
- Die Reise ist für Kinder unter 5 Jahren nicht geeignet. Wir empfehlen ein Mindestalter von 12 Jahren
- Um Ihnen die bestmöglichen Erlebnisse zu bieten, müssen wir flexibel reagieren. So können z.B. wetterbedingt, Feiertage etc. kurzfristige Änderungen des Reiseablaufs bzw. einzelner Reiseleistungen nötig sein. Diese Entscheidungen obliegen u.a. der Verantwortung des Reiseleiters, beeinträchtigen das Gesamtkonzept in der Regel aber nicht
- Wir empfehlen den Abschluß einer Reiserücktrittskosten- und privaten Auslandskrankenversicherung
- Mindestteilnehmerzahl: 4 Wohnmobile bzw. 6 Teilnehmer
- Reiseanmeldungen sind bis 2 Monate vor Reisebeginn möglich, kurzfristigere Buchungen auf Anfrage
Bitte denken Sie an:
- Die Internationale Versicherungskarte (früher „grüne Versicherungskarte")
- Gültiger Reisepass
- Die Mitnahme von Fahrrad, alternativ ein eScooter (Reichweite mind. 40 km) sowie das dazugehörige Ladegerät/Netzteil
- Navigationsgerät oder Smartphone mit Navi-Funktion (ausreichendes Datenvolumen beachten)
- Mautbox und Kreditkarte
- Die Mitgliedschaft in einem renommierten Automobilclub mit – bei Bedarf - umfassenden Dienstleistungen im Ausland
- Eine evtl. Absicherung des Inventars durch eine Campingversicherung
Wichtige Hinweise zu Umweltzonen, Fahrverboten und Maut: Bitte prüfen Sie, ob Ihr Fahrzeug die gesetzlichen Bestimmungen des jeweiligen Reiselandes und der Transitländer erfüllt.
Warum Marokko
Marokko, an der Nordwestküste Afrikas gelegen, ist ein Land voller Kontraste und faszinierender Vielfalt. Reisende erwartet eine Mischung aus lebhaften Königsstädten mit ihren historischen Medinas und Souks, majestätischen Gebirgszügen wie dem Atlas und der beeindruckenden Weite der Sahara. Die Kultur ist reich an Traditionen, geprägt von Berber-, arabischen und europäischen Einflüssen, die sich in der Architektur, der Küche und der Gastfreundschaft widerspiegeln. Das Land bietet sowohl entspannte Küstenstädte als auch aufregende Wüstenabenteuer und ist bekannt für seine farbenfrohen Märkte, altehrwürdigen Moscheen und eine warme, einladende Atmosphäre.